Dein Wohnzimmer in Neuwied.

Genießen, die Zeit vertreiben, durchatmen, sich inspirieren lassen und selbstverständlich Kaffee trinken.

 

Markus

Für Eilige

Hi, ich bin Markus Engel. Es ist eigentlich ganz einfach: Ich liebe Menschen und Kaffee. Als Kaffeeröster in meinem Kaffeehaus versuche ich täglich, Menschen mit meinen Kaffee glücklich zu machen. Ich hatte das Glück, aus meinem leidenschaftlichen Hobby einen Beruf machen zu dürfen.

Bereits meine Mama sagt schon: ``Markus – muss das sein...``

MIR IST WICHTIG:
Rohkaffeequalität, Transparenz, Handwerk, Harmonie, Natur, Musik, Genuss, gute Gespräche, Respekt und Aufrichtigkeit, Verantwortung, Ehrlichkeit, Du und Deine Zufriedenheit

Für die Kaffeepause

ICH BRAUCHE GUTEN KAFFEE

Hi, ich bin Markus Engel. Meine Kaffeegeschichte begann 1990 in Köln. Ich war Student auf Lehramt Sonderpädagogik und Musik. Als Student verbrauchte ich eine enorme Menge an Getränken, insbesondere Kaffee.  Und nach vielen lernintensiven Nächten war es für mich an der Zeit, vernünftigen Kaffee zu finden. Die verschiedenen Main Stream Espressi waren an meinem damals ersten, kleinen Cimbali Siebträger verkostet und als nicht empfehlenswert eingestuft worden. Meine Suche nach Qualität führte mich in einen dunklen Kölner Hinterhof auf der Neusser Str. in Köln Nippes. Dort fand ich die versteckte Rösterei Nigrelli. Seitdem trug mir jede Woche ein schlecht gelaunter Italiener ein Päckchen Espresso heraus, den ich rechnungsfrei erwerben durfte. In die Rösterei durfte ich nie rein, aber es roch fantastisch. Der Espresso war damals für mich eine Erleuchtung. Die Zeit in Köln ging zu Ende und die Jahre, die danach folgten, kann ich als Zeit der Suche bezeichnen. In meinen Leben war alles perfekt…außer Kaffee.

Meinen ersten eigenen Kaffee röstete ich im Herbst 2007 auf „Art der Indianer“  in meinem Garten. In einem gusseisernen Handtrommelröster über einem kleinen Kohlefeuer. Die „gegrillten“ Kaffeebohnen, gemahlen in einer alten Holzhandmühle und aufgebrüht direkt in der Tasse, hatten die Geschmacksrichtung „Hoffnung“. Danach war mir klar, was ich wollte: Kaffee rösten für mich selber. So wie andere Brot backen oder Marmeladen kochen.

Ich wollte meinen eigenen Kaffee, nur für mich.

Diesem Wunsch folgte 2008 ein entscheidender Schritt mit weitreichenden Konsequenzen: Der Weg führte mich an den Niederrhein zur Firma Probat in Emmerich. Genauer gesagt zur dort ansässigen Kaffeeschule. Ich besuchte mein erstes Röstseminar bei einem faszinierenden Röstmeister, Herrn Arno Schwenk. Sehr schnell verstand ich, dass ein guter Kaffee nicht zufällig zu Stande kommen konnte. Guter Kaffee braucht Zeit, guten Rohkaffee, sehr viel Wissen und Erfahrung.  All das hatte ich damals noch nicht.

Im Frühjahr 2009 stand mit einem Mal ein „Probatino“ – ein 1kg Probenröster – in meinem Wohnzimmer….

Neben meiner damaligen Hauptbeschäftigung als Förderschullehrer (ohne diesen Job hätte ich mir niemals diesen  Traum leisten können) verbrachte ich nach notwendiger Gewerbeanmeldung die meisten Nächte an der Röstmaschine. Probe um Probe, Charge um Charge wurden geröstet. Es war eine Zeit, die ich sehr genossen habe unabhängig davon, dass es auch eine Zeit von vielen Misserfolgen war. Trotz allem öffnete sich mir in diesen Monaten das erste Mal in meinem Leben der Zugang und das Erlebnis zu wirklichem Kaffeegenuss. Ich selbst war mehr als überrascht, wie groß der Genussunterschied zwischen meinen „Hausröstungen“ und denen bis dato konsumierten Kaffees und Espressi sich darstellte. Bald hatte ich eine beachtliche Anzahl an Kaffeefans in meinem Freundes-und Familienkreis. Die Fans meldeten sich immer öfter und die Nachbarn wollten auch  Kaffee von „dem Vorrückten“ haben.

Spätestens jetzt deutete sich an, dass es für mich beim Rösten nicht nur um die Selbstversorgung ging.